Parken – Geld ausgeben fürs „Nicht-Autofahren“

Wer ein Auto sein eigen nennt, steht immer wieder vor der Herausforderung, das Auto nach der Fahrt abstellen zu müssen. Und dies ist wahrlich kein geliebtes Thema, denn das Abstellen des Autos ist meist mit Kosten verbunden, die zu entrichten nur wenig Vergnügen bereitet. Für das Autofahren zu zahlen mag akzeptabel sein, dass das Nicht-Fahren ein ebensolcher Kostenfaktor darstellt, bereitet wenig Freude. Gerade bei der Fahrt in die Innenstadt, sei es zum Einkaufen oder um Freunde zu treffen liegt die einzige Alternative zum kostenpflichtigen Abstellen des Pkws im Parkhaus oder dem Ticket aus dem Parkautomat im Kilometer weiten Fußmarsch, wird der kürzeste kostenfreie Parkplatz in einer angrenzenden Wohngegend gefunden. Alternativ zum Fußmarsch kann natürlich der Bus oder die Straßenbahn in Anspruch genommen werden, an eine Kostenersparnis ist dann aber nicht mehr zu denken. Auch in der Nähe der eigenen Wohnung muss ein Abstellplatz für das eigene Auto gefunden werden. In Ballungsgebieten oft auch keine leichte Aufgabe, haben sich die Abstellplätze am Straßenrand in den vergangen Jahren nicht notwendigerweise vermehrt – ganz im Gegensatz zu den vorhandenen Kraftfahrzeugen. Eine eigene Fertiggarage zu kaufen oder zu bauen oder sich in einer bestehenden Garage einzumieten ist zunächst wiederum ein Kostenfaktor. Dieser ist jedoch schnell ausgeglichen durch günstigere Konditionen bei der Kfz-Versicherung und einem höheren Wiederverkaufswert des Fahrzeuges aufgrund des schonenderen Abstelltortes.

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