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Man stelle sich vor: Deutschlands Kinder gingen nicht mehr in die Schule

written by DW
at 2:26 am
on September 1, 2007
in Diverses
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Hier in Deutschland ist es das Normalste von der Welt. Kinder gehen spätestens ab dem siebten Lebensjahr in die Schule. Meist ist es die nahe liegende Schule die von dem Kind besucht wird. So müssen die Kleinen, bepackt mit Schultornister und Turnbeutel nicht so weit zu Fuß gehen. Jedes Kind ist hierzulande schulpflichtig. Erscheinen Schüler nicht zum Unterricht, so haben Lehrer die Möglichkeit (das trifft in der Regel erst ab höheren Klassen zu!) die Schüler vom Ordnungsamt aus in die Unterrichtsräume befördern zu lassen. Im südlichen Afrika geht fast jedes zweite Kind nicht in die Schule. Viele Kinder müssen mithelfen dass die Familie ausreichend Geld verdient. Die Kinder müssen harte Arbeiten verrichten und haben keine Chance auf Bildung. Diese Bildung wäre der Grundstein, das Fundament um den Kreislauf der Armut zu durchbrechen. Wenn die Kinder zur Schule gehen können, so ist es meist nur ein Kind in der Familie. Oft müssen sie, mit nur einem Schulheft auskommen und einen Stundenlangen Fußmarsch auf sich nehmen. Hilfswerke und Organisationen sorgen für neue Schulen in Afrika. Für diese Projekte sammeln sie Spenden. Nur so kann der Bau neuer Schulen finanziert werden. Man stelle sich vor, Deutschlands Kinder gingen nicht mehr zur Schule. Lebenswichtige Bildung würde fehlen und das Land wäre früher oder später dem Untergang geweiht. Kenntnisse und Wissen in den Bereichen Deutsch, Mathematik, Biologie oder auch Erdkunde würden fehlen und unsere Kinder blieben in vielen Bereichen einfach dumm. Jeder von uns würde spenden, um den Kindern hier eine Schulausbildung zu ermöglichen. Kinder sind die Zukunft unseres Landes und afrikanische Kinder sind die Zukunft Afrikas. Darum spenden Sie für eine gerechtere Welt und spenden Sie Bildung für Afrika. Ein kleiner Betrag ist ausreichend um die Zukunft vieler Kinder zu sichern.


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