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Diebe im Mittelalter

written by Blank
at 9:43 pm
on Oktober 19, 2008
in Haus & Bett
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Wenn wir wenige Jahrhunderte in der Zeit zurückgehen, stehen wir vor Burgen und sind direkt mitten im Mittelalter. Früher war das Leben noch einfach und man kannte andere Probleme als heutzutage. Doch ein Problem ist seit damals geblieben. Schon damals war man stets darum bemüht, genug Geld zu verdienen, um die Familie ernähren zu können. Auch damals gab es schon vermehrt Diebe, die sich in Städte kurzzeitig aufhielten, um dort Beute zu machen. Einen Dieb erkannte man nicht sofort. Er war meist sehr unauffällig und stets darum bemüht, ein Trugbild zu erschaffen. Der Einbruch erfolgte zwar auch tagsüber, doch nachts war der Dieb in seinem Element. Die Straßen waren leer, die Menschen schliefen und nur wenige Wachen waren nachts noch unterwegs. Der Einbrecher versuchte schon damals das Schloss möglichst so zu öffnen das man eine Beschädigung nicht nachweisen konnte. Hierzu wurden kleine Lockpicks verwendet, die in wenigen Minuten das Schloss öffneten. Schwer hatte es der Dieb bei großen Schatzkammern, die zusätzlich mit Wachen beschützt wurden. Doch auch hier konnte man mit etwas Geschick eindringen und eine große Beute machen. Heutzutage gibt es zwar immer noch Lockpicks, doch werden diese meist für legale Öffnungen von Schlössern verwendet. Außerdem gibt es heute so genannte Elektropicks, die man bequem im Internet bestellen kann. Mit diesen dauert eine Öffnung dann nur wenige Sekunden, während man mit dem manuellen Lockpickset meist mehrere Minuten beschäftigt ist. In Deutschland gibt es mittlerweile sogar Wettbewerbe, bei denen man in möglichst kurzer Zeit eine große Anzahl an Schlössern öffnen sollte.


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