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Die Entwicklung der Stammzellentherapie

written by MaryK
at 11:55 am
on Oktober 8, 2008
in Medizin
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Seit hundert Jahren hat der Forschungsprozess im Bezug auf die Stammzellen eine erfolgreiche Entwicklung erfahren: Hundert Jahre zurückliegend wurde das erste Fundament für die Zellforschung in den Stiel gestoßen: Zellen konnten mit verschiedenen Verfahren geteilt und somit vervielfacht werden. Beginn der 1960er Jahre entdeckten die Forscher zum ersten Mal einen bestimmten und revolutionären Zellentyp im Knochenmark von Mäusen. Seit 1970 wird die Stammzellenbehandlung bei Bluterkrankungen wie z.B. Blutkrebs verwendet. Im Jahre 1981 entnahmen die Forscher zum ersten Mal die Zellen aus noch nicht gebohrenen Mäusen in den Forschungslaboratorien. Studien ergaben das Vorhandensein von einer gewissen Art von Zellen im Nabelschnurblut. Ein paar Wochen danach wurde einem Probanten mit Fanconi Anämie das von da ab bekannte Stammzellennabelschnurblut verabreicht. Seit ca. 1995 fanden die einzelnen Forschungszentren in mehr und mehr Organen von Menschen und bestimmten Gewebebereichen diese erforschten und gefundenen Zellentypen. Diese erforschten Zellenarten konnten von nun an so bearbeitet werden, sodass sie sich stabil weitervermehrten. Aus diesen Stammzellen von Embryos wurden spezielle Zellen in den Stiel gestoßen, mit denen der Forschungsbereich Multipler Sklerose verwandte Nervenerkrankungen in den Versuchen anging. Zur Jahrtausendwende gelang der schwedischen Forschung ein Durchbruch: Stammzellen aus dem Gehirn von schon lebenden Mäusen machten das Machen von Gewebetypen realisierbar, die je nach Umfeld ihres Einpflanzens z.B. die Struktur von Nieren annehmen. Ebenfalls bei adulten menschlichen Stammzellen vertraute die Forschungswelt von nun an auf die gleiche Chance der Umsetzung: Später (2001) wurden Stammzellen aus dem Mark im inneren bestimmter Knochen bei Personen mit einem vorherigen Infarkt zur Heilung des erkrankten Gewebes genutzt. 2002 entschied der Deutsche Bundestag, diesen Forschungszweig ausschließlich an vom Ausland kommenden Embryostammzellen und genauen Anordnungen zu gewähren. Die Betreffenden können eine Stammzelleneinlagerung des Nabelschnurblutes ihres Kindes bewirken, damit es dem Spendenden oder ebenfalls den Blutsverwandten für den Notfall dienlich seien kann. Die werdende Mutter kann zudem eine Amnionspende ausüben lassen: Eine Eihaut, wird problemlos von der Plazenta abgetrennt und in Eisschränken aufbewahrt, beziehungsweise kann danach bei Verbrennungen genutzt werden. Eigene Stammzellen aus der Haut sind perfekt für die Nutzung der Stammzellen in der regenerativen Medizin bei der Erstellung von Gewebetypen und können bis in jedes Lebensalter gewonnen werden. Im Vergleich den Zellen aus dem in den Knochen enthaltenen Mark oder das von da ab bekannte Stammzellennabelschnurblut verfügt der Hautbereich auch noch über genügend viele Stammzellen, – das Herausnehmen ist überdies kinderleicht und risikolos. Hinsichtlich dem Fortschritt auf diesem Gebiet bestehen verständliche Ahnungen, dass sich in den kommenden Jahren Krankheiten wie Diabetes mit Hilfe einer Stammzellentherapie heilen lassen werden.


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