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Der Dispokredit

written by Sabrina
at 4:00 pm
on Mai 7, 2007
in Finanzen
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Umgangssprachlich sagt man zu einem Dispositionskredit kurz Dispo. Voraussetzung dass man einen Dispo erhält ist ein Girokonto. Vorgesehen ist diese Art Kredit für Privatpersonen. Wie hoch der so genannte Kreditrahmen bei einem Dispo ist, richtet sich in der Regel nach den monatlich fest eingehenden Zahlungseingängen in Form von Gehalt, Unterhalt oder Rente. Von den Banken wird ein Dispo in der Regel in der Höhe von zwei oder von drei Gehältern gegeben. Der Bankunde ist grundsätzlich dazu verpflichtet, innerhalb des vereinbarten Kreditrahmens sein Konto zu führen.Ein Dispo wird in der Regel unbefristet erteilt, kann aber auch nur für einen bestimmten Zeitraum von der Bank eingeräumt werden. Eine Kündigung des Dispos ist grundsätzlich jederzeit möglich, insbesondere dann wenn sich die Zahlungszugänge deutlich verändern.

Zum Beispiel wenn anstatt von Lohn und Gehalt nur noch Arbeitslosenunterstützung auf dem Konto eingeht.

Nutzt man einen derartigen Kredit, fallen tageweise Sollzinsen an. Wird das Kreditlimit überzogen, fallen zusätzlich die so genannten Überziehungszinsen an. Bei einem derartigen Kredit werden die Zinsen im Rahmen eines Rechnungsabschlusses, der von den Banken meist quartalseweise durchgeführt wird, dem laufendem Konto belastet. Der Zinssatz für einen Dispo ist variabel. Er richtet sich nach den aktuellen Marktzinsen. Die Zinsen werden bei einem derartigen Kredit nur für den Betrag fällig, der auch tatsächlich genutzt wird. Sie sind aber im Vergleich zu anderen Kreditarten relativ hoch.

Die Rückführung eines Dispokredites kann variabel erfolgen. Von Fall zu Fall sollte man mit seiner Bank reden und den Dispo eventuell in einen Ratenkredit umwandeln.

Geregelt der Dispositionskredit im BGB in den §§488 ff, insbesondere in §493.


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