Der Blick in die Zukunft – Astrologie oder Karten legen?
Die Selbsterforschung im esoterischen Sinn wird immer beliebter. Dabei finden verschiedene Wege, sich mit dem eigenen Leben, den Mitmenschen und der Zukunft zu befassen, Anwendung. Der Begriff der „Astrologie“ leitet sich vom griechischen Wörtern „Astron“ (dem Stern) und „Logos“ (dem Geist und die Logik) ab. Als Astrologie wird das Urwissen, dass der Mensch als Teil des Kosmos und Bestandteil der Natur den natürlichen Gesetzen unterliegt, definiert. Das abendländische Horoskop bildet sich aus dem Tierkreis mit zwölf Segmenten, die jeweils einem Tierkreiszeichen entsprechen. Diese zwölf Bilder wiederum werden zwölf menschlichen Charaktereigenschaften zugeordnet. Die topozentrische Sicht von der Erdoberfläche aus bestimmt die objektive Perspektive für die im Horoskop niedergeschriebene Deutung. Eine Alternative zur Befassung mit der Zukunft bietet das Kartenlegen. Verschiedene Kartendecks mit ihren verbundenen Techniken zur Vorhersage haben sich in der modernen esoterischen Lebensberatung etabliert: Am bekanntesten sind die Tarot-Karten, die Zigeunerkarten, Kipperkaren, Runen-Karten, I-Ging Karten, Engelskarten und nicht zuletzt die Lenormandkarten. Die nach der bekannten Kartenlegerin Marie Anne Lenormand benannten 36 Karten im bidermeierlichen Stil zeigen Bilder wie Reiter, Haus, Schiff, Baum und Klee, die teilweise mit einem erklärenden Spruch ergänzt werden. Lenormandkarten werden beim Karten legen als Sach- und Personenkarten eingesetzt. Manche Karten finden sowohl als Sach-, wie auch als Personenkarten gleichermaßen ihren Einsatz.