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Bundesschatzbrief Zinsen

written by flexi
at 2:02 am
on März 19, 2011
in Finanzen
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Nicht nur Banken haben Festgeldanlagen und Wertpapiere im Programm, sondern auch der Bund bietet über die bundeseigene Deutsche Finanzagentur festverzinsliche Wertpapiere in Form der Bundesschatzbriefe an. Der Vorteil für den Anleger ist hierbei nicht nur der feste Staffelzins, sondern auch, dass Bundesschatzbriefe ohne Gebührenaufschlag erworben werden können (auch bei Banken) und die Deutsche Finanzagentur ein kostenloses Depot anbietet, in dem die Bundesschatzbriefe verwaltet werden können, falls man kein Wertpapierdepot bei einer Bank hat.

Die Bundesschatzbriefe können entweder direkt bei der Deutschen Finanzagentur erworben werden oder auch bei anderen Banken. Sollten sie nicht direkt bei der Deutschen Finanzagentur erworben werden, so dürfen Banken trotzdem keine Gebühren für den Verkauf der Bundesschatzbriefe verlangen. Das wissen auch die Banken, deswegen wird hier zur Kostendeckung oft versucht, ein kostenpflichtiges Depot anzubieten, mit dem man trotzdem noch verdienen kann – aber: dieses ist wie eingangs erwähnt nicht notwendig, deswegen sollte man dieses zusätzliche Angebot nicht nutzen.

Als ein Nachteil der Bundesschatzbriefe werden häufig die eher niedrigen Zinsen angeführt – aber: je länger man in einen Bundesschatzbrief anlegt, desto höher werden, vor allem bei einem Bundesschatzbrief Typ B aufgrund des Zinseszinses, die Zinsen, die man erhalten kann. Und im Gegensatz zu den meisten anderen Geldanlagen sind diese festgeschrieben. Im Gegensatz zu einer Bank ist es ebenso unwahrscheinlich, dass die Bundesrepublik zahlungsunfähig ist bzw. bevor der Bund pleite ist, sind es schon alle deutschen Banken!

Die Bundesschatzbriefe werden zwar indirekt von der Bundesrepublik angeboten, aber die Bundesschatzbrief Zinsen sind trotzdem nicht steuerfrei – sollte der Sparerfreibetrag ausgereizt sein, so müssen auch diese versteuert werden.


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