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Bicolor-Trauringe

written by Peter Bischoff
at 2:08 am
on März 19, 2011
in Mode, Kleidung
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Derzeit sind Trauringe aus Misch-Materialien, so genannte Bicolor-Ringe, besonders gefragt. Zur Herstellung dieser Trauringe verwendet man in der Regel Mischungen aus verschiedenen Edelmetallen, die sich durch schmelzen zu einer homogenen Masse verbinden. Der Name der daraus entstehenden Legierung bezeichnet meist den überwiegenden Metallgehalt der Legierung. Die bekannteste und beliebteste Legierung für Schmuck und Trauringe ist Gold. Goldringe können sie in unterschiedlichen Farben und Qualitäten bekommen.

Durch das Legieren von Gold mit anderen Zusatzmetallen ändert sich die Goldfarbe. So kann man die Farbe der Trauringe passen zum übrigen Schmuck auswählen. Man sollte sich für einen möglichst hohen Feingoldgehalt entscheiden. Denn nur so sind ein hoher Wert, die Beständigkeit der Farbe sowie die besseren Trageeigenschaften und lange Lebensdauer der Trauringe garantiert.

Mehrfarbig kombiniertes Gold kann sich farblich wie ein Regenbogen in den Trauringen widerspiegeln. Die verschiedenen Farben sind Ausdruck einer unverwechselbaren Persönlichkeit des Paares und Ausdruck ihrer Charaktere in ihrer Partnerschaft.

Als Legierungsmetalle werden neben dem Gold z.B. Silber, Kupfer und Palladium eingesetzt. Der Grundton von Gold ist gelb, in der Legierung mit Silber oder Palladium wird dieser Ton „entfärbt“. Ein höherer Anteil von Silber und Palladium ergibt Weißgold. Trauringe aus Weißgold, die einen Hauch des natürlichen Goldes noch widerspiegeln, faszinieren viele Trauring-Kunden. Während Palladium selten und daher teuer sind, wird Silber bei Trauringen als Legierungspartner oftmals bei geringem Feingoldanteil eingesetzt, da diese Legierung entsprechend kostengünstig ist.

Gelbgold ist durch ihren hohen Erkennungswert weltweit mit Abstand die beliebteste Goldfarbe für Trauringe. Die Feingold-Legierung besteht aus Silber und Kupfer im Verhältnis 1:1. Die Farbe reicht von hellgelb mit deutlichem Silberanteil bis zu gelborange mit dem umgekehrten Verhältnis zum Kupferzusatz. Mit abnehmendem Goldgehalt reduziert sich auch die Tiefe des Gelbtons sehr schnell.

Trauringe aus Rotgold werden ebenfalls legiert. Hier ist der Anteil von Kupfer größer, um den roten Ton zu erzielen. Je nach Legierung wird auch etwas Silber beigemischt, um eine bessere mechanische Verarbeitung erzielen zu können. Nicht jede Goldlegierung eignet sich so gut für Trauringe wie Rotgold aufgrund der Materialeigenschaften. Zudem schmeichelt die warme Farbe des Rotgoldes, abgestuft in verschiedenen Nuancen bis hin zum zarten Roségold, der Hautfarbe des Trägers und passt sich dieser an.


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