Autos müssen nicht teuer sein
Die Anschaffung eines Autos ist im Regelfall mit Investitionen verbunden, die für eine gewisse Zeit ein nicht unwesentliches Loch in der Haushaltskasse hinterlassen. Selten kann das Kfz bar aus der Portokasse bezahlt werden und die Inanspruchnahme eines Autokredites setzt eine längerfristige solide Lebensplanung und ein gesichertes berufliches Einkommen über Jahre hinweg voraus. Voraussetzungen, die in heutiger Zeit bei immer weniger Familien gegeben sind. Doch die Anschaffung eines Pkws ist nicht immer mit dem Erwerb eines Neuwagens gleichzusetzen. Gebrauchtwagen vom Autohandel schonen das Bankkonto und stehen gut gewartet und garagengeparkt vielen Neuwagen um nichts nach. Während die Qualität eines Neuwagens im Regelfall über Garantieleistungen abgesichert ist, sollte man beim Autokauf eines Gebrauchten eine besondere Sinnesschärfe an den Tag legen. Manch abgenutztes Verschleißteil offenbart sich dem Käufer nicht auf den ersten Blick und wenn das Auto über einen längeren Zeitraum mit einem zu geringen Ölstand gefahren worden ist, so kann der Motor bereits einem Alterungsprozess unterworfen sein, der seiner gefahrenen Kilometerleistung weit voraus ist. Der Gebrauchtwagen beim Autohändler ist nicht immer am günstigsten zu erwerben, darf man doch davon ausgehen, dass auch der Händler mit einer Gewinnspanne von bis zu 100% rechnet. Günstiger wird es beim Privatkauf über Kleinanzeigen der Lokalzeitung oder Autobörsen im Internet. Beim Privatkauf ist zu beachten, dass Minderungsansprüche gegenüber einen Privatverkäufer meist nur schwer durchsetzbar sind. Die Klausel „wie besichtigt“ im Verkaufsvertrag spricht hierbei für sich.
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